Bildungsblock

VOID 085 – Baulücke am Engelbosteler Damm

Void 085 liegt in der lebendigen, vielfältigen und multikulturellen Nordstadt und gehört einer städtischen Blockrandbebauung an, die ein breit gefächertes Bildungsangebot beherbergt. Im Block selbst befinden sich die Lutherschule – ein Gymnasium mit Nachmittagsbetreuung, die dazugehörige Sporthalle sowie eine kleine Mensa und ein naturwissenschaftliches Institut der Leibniz Universität Hannover. Leider sind derzeit all jene verschiedenen Bereiche durch Zäune voneinander getrennt und nur zu gewissen Tageszeiten zugänglich; Dies schließt den großen, ausgestalteten Hinterhof mit ein. Ziel der Intervention ist es, die Verknüpfung der vorhandenen Bildungseinrichtungen sowohl räumlich als auch programmatisch zu stärken und den Block für alle Quartiersbewohner zu öffnen. 

Hierzu wird zunächst vorgeschlagen, die unterschiedlichen Zäune im öffentlichen Raum zu entfernen. Dadurch kann der Block leichter zu Fuß durchschritten werden. Sobald die Container des derzeitigen Wohnheims leer stehen, können diese zu neuen Räumen des Bildungsblocks transformiert werden: Das E-Lab, ein Ort zum Ausprobieren und sich Austauschen entsteht. Es ergänzt als Ort für „geistigen Output“ das restliche Gelände (Schule, Institut = „geistiger Input“, Mensa = „körperlicher Input“, Sporthalle = „körperlicher Output“). Die Bauart gliedert sich in die anderen additiven Bauten der Schule ein und sorgt für Flexibilität, um auf unterschiedliche Programme der Bildungsstätte eingehen zu können. Ein erster Vorschlag, bezogen auf das Nachmittagsprogramm der Schule und Projektideen, die alters- religions- und herkunftsübergreifend funktionieren können, wäre die Kombination aus NaWi-Labor, einer Werkstatt, einem Atelier, einer Küche für Kochkurse und einem Proberaum für Musik oder kulturellen Tanz.

Ideengeberin: Emma

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