Der neue Goetheplatz

Wie schnell kann eine Sackgasse zu einem Quartiersplatz transformiert werden?

Hat die Calenberger Neustadt eigentlich einen Stadtteilplatz? In Linden-Nord gibt es den Pfarrlandplatz, in Linden-Mitte den Marktplatz, in der Nordstadt die Lutherkirche, aber in der Calenberger Neustadt lässt sich kein vergleichbarer Platz finden. Der Neustädter Markt hat keine aktiven Ränder, der Waterlooplatz und der Schützenplatz sind viel zu groß und der Goetheplatz ist doch eigentlich nur ein Kreisel. Aber was ist eigentlich mit der nördlichen Ausfahrt am Goethekreisel? Die führt ja nirgendwo hin und die 10 parkenden Autos finden bestimmt auch in einer anderen Straße einen Parkplatz.

Sind die Autos einmal umgeparkt, wird die Sackgasse mit Betonelementen abgesperrt um eine Platzsituation zu schaffen. Die örtlichen Gastronomien haben nun mehr Platz für Sitzmöglichkeiten im Freien, das Goetheexil kann Freiluftausstellungen veranstalten und die BewohnerInnen der Calenberger Neustadt treffen sich hier und haben eine Tischtennisplatte im Schlepptau. So schnell kann ein neuer Stadtteilplatz entstehen!

Der neue Goetheplatz ist Teil der Arbeit “Der Calenberger Ring”.

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