Freiraum… aber mit Abstand!

Wie nehmen wir Freiräume in Zeiten des Coronavirus war?

Das öffentliche Leben ist durch das aktuelle Kontaktverbot stark eingeschränkt. Vor allem kulturelle Einrichtungen und Geschäfte sind durch die temporären Schließungen stark betroffen. Auch der öffentliche Raum muss sich neuen Herausforderungen stellen und den empfohlenen Abstand von zwei Metern zwischen Mitmenschen ermöglichen. Wie funktioniert also “Physical Distancing” im öffentlichen Raum – erst recht, wenn wir uns in engen, urbanen Quartieren aufhalten?

Mit einer Intervention auf dem Schmuckplatz in Hannover-Linden haben wir untersucht, wie viele Menschen sich auf dem Platz aufhalten könnten. 24 Kreise mit einem Durchmesser von 2 Metern Abstand verdeutlichen 24 Personen – ganz schön wenig, wenn man bedenkt, dass hier jede Woche ein Wochenmarkt stattfindet!.

Auch wenn sich diese zwei Meter großzügig anhören, fühlen sie sich im öffentlichen Freiraum ziemlich nah an. Unser Fazit: lieber als Doppelpack die großzügigen VOIDS oder Grünflächen nutzen oder mal in die Fahrradregion Hannover rausfahren!

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