Schnitt 2008

Werte Redaktionsgruppe,
ich bin seit Jahrzehnten treuer Leser Ihres Blattes und nur selten von der Berichterstattung enttäuscht gewesen, doch was sie am da am 21.06.2008 über den grünen Hügel am Eingang zu Hannovers lebendigstem Stadtteil schrieben, das empfand ich als wirklich einseitig. Mit keinem Wort wurde das Potential des Ortes erwähnt! Ich habe Ihnen dazu einige Skizzen mitgeschickt:

Wie viele Hügel hat Hannover bitte noch zu bieten? Der Ausblick wäre ein wahres „Highlight“, man müsste nur noch etwas Erde aufschichten. Und stellen sie sich eine Holz-Stahl-Plattform darauf vor! So würde gleichzeitig an die alte Brücke ins Ihmezentrum erinnert. Aber schauen wir nach vorne: Im Ernährungsrat Hannover machen sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger für eine Ernährungswende stark. Grund genug, das ohnehin schon üppige Grün noch um einige Obstbäume zu ergänzen, Südlicht hat der Hügel ja. Wenn man ihn darüber hinaus zugänglicher gestaltete und ein paar Sitzbänke aufstellte, wäre mit wenig Aufwand eine Oase mitten im Trubel entstanden. Die Lindener Leute sind so etwas gegenüber aufgeschlossen, davon bin ich überzeugt. Denn dieser Hügel markiert das Tor zu ihrem Stadtteil! Man darf aber die markante Brandwand nicht vergessen, ebenso wie die Uhr. Die am Kröpcke ist bereits in jedem Reiseführer vertreten, und unsere scha t das auch – mit einer neuen Nutzung! Schon seit Jahren wünsche ich mir, dass wir Lindener die riesige Brandwand gestalten dürfen – warum nicht über einen Beamer, der in der Uhr versteckt ist? Und ein Freilufkino gäbe es dann auch endlich in dieser Stadt.

Sie sehen – diese sogenannte Lücke steckt voller Möglichkeiten. Man darf sie nur nicht mehr mit dem Ihmezentrum in Verbindung bringen, sondern mit Linden.

Mit lüttjen Grüßen

Ihr treuer Leser Hans v. Hugen

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